USA: Das bekannte Wynn Resorts wurde erneut verklagt

Die Anklagen gegen Wynn Resorts aus Las Vegas sind viel zu schwer. Im Mittelpunkt steht erneut der frühere CEO und Gründer des Unternehmens: Steve Wynn. Es geht um eine Beschwerde einer Mitarbeiterin. Sie wirft dem Unternehmen vor, das Arbeitsumfeld nicht zu verbessern und Frauen davon abzuhalten, sexuellen Missbrauch zu melden.

Nach früheren Anklagen hatte das Unternehmen Verbesserungen versprochen, aber offenbar stehen die Mitarbeiter nach wie vor unter großem Druck, keine Verstöße zu melden. Zum Beispiel wäre es dem Personal verboten, Vorgesetzten vorzuwerfen, bestimmte „Handlungen“ abzulehnen.

Darüber hinaus wurden die Mitarbeiter gebeten, VIP-Gästen bestimmte Gefälligkeiten nachzuweisen. Da das Management dies nicht beachtete, scheiterten die Versuche, sich dagegen zu verteidigen.

Um alle Anklagen zu verschleiern und die Arbeit der Ermittlungsbehörden zu behindern, gäbe es ein geheimes Kommunikationsnetz. Darüber hinaus wird festgestellt, dass dies auch zu einem problematischen Umfeld für Frauen geführt hat, in dem sie sich nicht in der Lage fühlten, Beschwerden beim Management einzureichen.

Sie hielten es auch für unmöglich, einen anderen Arbeitgeber zu finden.

Wynn Resorts bestreitet alle Anklagepunkte und gibt an, dass ihnen nach 2018 kein sexueller Missbrauch bekannt ist. In ihren Augen wurden mehr als ausreichende Maßnahmen ergriffen, um ein transparentes und faires Arbeitsumfeld zu ermöglichen.

Die letzten Male kam das Unternehmen mit einigen hohen Geldstrafen davon, aber jetzt könnte es noch schlimmer kommen. Wenn sie für schuldig befunden werden, besteht die Möglichkeit, dass die Lizenzen entzogen werden. Dies könnte das Ende von Wynn Resorts und Casinos bedeuten.

0

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

loading icon