MGA äußert sich zum drohenden Brexit

Vom Brexit ist schon lange die Rede, doch den Durchblick zu behalten, das fällt immer schwerer. Sollte Großbritannien aus der Europäischen Union austreten, hat das aber auch für die Glücksspielbranche seine Folgen. Bei einem No-Deal-Brexit gibt es gar kein klärendes Abkommen, doch so oder so heißt es schon jetzt, über den weiteren Weg der Glücksspielkonzerne in Großbritannien nachzudenken. Die Malta Gaming Authority hat sich nun zum Brexit geäußert.

Unternehmen aus Großbritannien verlieren ihre Lizenz

Die Malta Gaming Authority vergibt ihre Lizenzen an Glücksspielunternehmen, die innerhalb der Europäischen Union ansässig sind. Verlässt Großbritannien diese, so werden auch die Lizenzen ungültig. Das betrifft gewiss viele Firmen, denn das Glücksspielgeschäft boomt auch in Großbritannien.

Die Malta Gaming Authority schlägt nun vor, die Lizenzen an Tochterunternehmen oder zugehörige Firmen innerhalb der EU weiterzugeben. So bleibt das Glücksspiel auch weiterhin legal und kann reguliert werden.

Lizenzänderung zwölf Monate lang möglich

Die maltesische Behörde befasst sich nun bereits mit der konkreten Umsetzung der Lizenzänderung für Unternehmen außerhalb der EU. Die MGA möchte den Firmen aus Großbritannien in diesem Zuge eine Frist über zwölf Monate einräumen. Entsprechend haben die Konzerne dann ein Jahr lang Zeit, ihre Lizenzen auf Tochtergesellschaften zu übertragen, die in der EU registriert sind.

Diese Regelungen gelten einzig für Malta. Entsprechend empfehlen die Sprecher der MGA den Unternehmen in Großbritannien, am besten früher als später über Lösungsmöglichkeiten nachzudenken. Wer aber von der Malta Gaming Authority lizensiert ist, der darf nach erfolgreicher Übertragung auch weiterhin wie gewohnt seine Angebote an den Mann bringen. Das schließt alle üblichen Zertifikate und Zahlungsmethoden mit ein, sodass sich für die Konzerne eigentlich nicht viel ändert. Eine durchaus gute Lösung.

Glücksspiel auch weiter in Großbritannien möglich

Die genauen Brexit-Bestimmungen bleiben in vielerlei Hinsicht ein Rätsel. Grundsätzlich geht Großbritannien beim Austritt aus der EU aber die in diesem Falle wichtige Dienstleistungsfreiheit verloren, weshalb sich große Glücksspielkonzerne schnell um Alternativlösungen bemühen sollten. Da die Malta Gaming Authority nun aber bereits aktiv wird und Großbritannien zu unterstützen scheint, steht der Fortführung des Glücksspiels innerhalb der EU wohl nichts im Wege.

Hier zeigt sich auch, was für eine Bedeutung Großbritannien in der Welt des Glücksspiels hat. Viele wichtige und große Namen haben dort ihre Hauptniederlassung, entsprechend großes Interesse hat die MGA auch, weiterhin mit den Unternehmen zu kooperieren. Für den Spieler ändert sich dank der Überschreibung der Lizenzen glücklicherweise nichts, sodass auch wie gewohnt in den meisten Casinos gespielt werden kann, sollte es bald zum Brexit kommen.

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